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Die Mahlzeiten werden unter Berücksichtigung der "Glykämischen Last" zusammengestellt; dies bedeutet - im Gegensatz zum absoluten Wert des "Glykämischen Index" - eine Erfassung der Kohlenhydrate bezogen auf die jeweilige Portionsgrößen. Eine nach der "Glykämischen Last" ausgerichtete Langzeiternährung dient der Gesundheitsförderung und ist die einzige Methode, dem Jojo-Effekt zu entkommen. Im Gegensatz dazu werden bei Diäten mit kalorienreduzierter Mischkost natürlich auch weniger der essentiellen Nährstoffe aufgenommen und der Körper aktiviert seine bekannten Abwehrmechanismen aufgrund der angenommenen Notsituation. Durch die reichliche Zufuhr essentieller Aminosäuren und essentieller Fettsäuren herrscht für den Körper kein Mangel
und das "Ökoprogramm" mit abgesenktem Energieumsatz wird nicht aktiviert.

1. Prinzip: Viele essentielle Nährstoffe

Die Basis von - Gemüse - weist die größte Nährstoffdichte auf (erst danach - in absteigender Reihenfolge - Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch, Obst, Milch und Milchprodukte sowie Vollkorn- und Getreideprodukte) und so werden die derzeit gültigen Zufuhrempfehlungen spielend erreicht mit Lebensmitteln, die insgesamt wenig Kalorien liefern.

2. Prinzip: Viele Sattmacher

Gewicht und Volumen sind die zwei wichtigsten Parameter für die Sättigung einer Mahlzeit - unabhängig vom Energiegehalt. Stärkearme Salat- und Gemüsesorten sowie zuckerarme Beeren und Früchte enthalten viele Ballaststoffe, die das Wasser in den Nahrungsmitteln binden und so ein größeres Nahrungsvolumen erzeugen. Auch Eiweiß trägt zur Sättigung bei.

3. Prinzip: wenig Hungermacher

Ein zu niedriger Blutzuckerspiegel löst wahrscheinlich die stärkste Hungerwirkung aus. Je mehr man von Getreideprodukten ißt (und vor allem je raffinierter und zuckerreicher sie sind), desto rascher steigt der Blutzucker an. Der darauf folgende Insulinausstoß läßt den Blutzuckerspiegel wieder schnell absinken und löst so die nächste Hungerattacke aus. Ein Teufelskreis, bei dem Fettabbau kaum möglich ist!

4. Prinzip: Energy-Booster

Diese "Energie-Verstärker" in der Nahrung helfen, den Energieumsatz ohne den Einsatz von Muskelaktivität anzuheben (über den sog. "spezifisch-dynamischen Effekt"):

Eiweiß: etwa 20-30 % des über Eiweiß aufgenommenen Energiegehalts werden gleich wieder in die eigene Verdauung investiert. (Bei Kohlenhydraten nur 10-15 %, bei Fett nur 9 %)

Omega-3-Fettsäuren aktivieren die für die Fettverbrennung zuständigen Gene im Körper.

Einfach ungesättigte Fettsäuren regen die Fettverbrennung an

Kalzium: Über eine hohe Kalziumzufuhr wird die Ausschüttung von Hormonen stimuliert, die die Einlagerung von Fett in die Fettzellen bremsen.

Hohe Aufnahme von Vitamin C durch Obst und Gemüse. Vitamin C kurbelt den Fett-abbau an.

Magnesium beeinflußt die Sauerstoffversorgung der Zellen positiv und damit auch die Fettverbrennung. Es ist reichlich vorhanden in grünblättrigem Gemüse sowie Milch- und Milchprodukten.

Durch Senkung der Energiedichte der aufgenommenen Nahrung wird Sättigung bei insgesamt geringerer Energiezufuhr erreicht. Es wird so viel Nahrungsvolumen zugeführt, dass schnell eine Sättigung eintritt. Durch die Zusammensetzung der Nahrung hält die Sattheit lange an und der Körper erhält alle essentiellen Nährstoffe, die er täglich benötigt, im Überfluß. Dadurch ist z.B. Abnehmen ohne Gegenwehr (Absenkung des Grundumsatzes) möglich.