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Die Genetik des Menschen
Ca. 2 Millionen Jahre lang - das sind 120.000 Generationen - galt folgender Speiseplan: Große und kleine Landtiere, später auch Wassertiere. Je nach Klima und Jahreszeit: wilde Früchte und Beeren, Wurzeln, wildes Gemüse, Nüsse, gelegentlich Samen von wilden Gräsern. Aber tierische Lebensmittel waren die dominierende Energiequelle.
Seit der Steinzeit (also seit 30.000-40.000 Jahren) hat sich das menschliche Genom nicht mehr verändert, Ackerbau existiert jedoch erst seit ca. 10.000 Jahren. Daraus folgt: Der Mensch lebte in seiner Entwicklungsgeschichte zu 99,5 % als Jäger und Sammler und nur zu 0,5 % mit einer Ackerbaulebensweise.
Die Umweltbedingungen haben sich - vor allem in den letzten Jahrzehnten - radikal gewandelt, aber wir haben zu etwa 98 % immer noch den Stoffwechsel der Jäger und Sammler. Die Speisepläne von basieren auf dieser genetischen Tatsache.
Ernährung und Bewegung heute und früher
Die fortschreitende Rationalisierung und der Einsatz neuer Technologien sowohl in der Arbeitswelt als auch im Haushalt reduzieren immer mehr die körperliche Arbeit und tragen so dazu bei, dass wir immer dicker und träger werden. Wir verbrauchen immer weniger Kalorien, weil wir uns immer weniger bewegen: Wir trainieren unser "Sitzfleisch" in Sitzungen, überwinden Entfernungen mit Bus, Bahn, Flugzeug und im Auto und bewegen unsere Arme am Schreibtisch und vor unseren Computern. Und auch im Haushalt reduzieren "technische Heinzelmännchen" immer mehr die körperliche Arbeit.
Derart körperlich "ruhiggestellt", füllen wir unser größeres Maß an Freizeit aber überwiegend mit passiven Tätigkeiten aus wie z.B. Fernsehkonsum. Und gerade Fernsehen macht dick: Übergewicht und hoher TV-Konsum stehen in direkter Wirkung zueinander - speziell bei Kindern. Und für die meisten von uns gehört die Tüte Chips zum Fernsehprogramm mit dazu ...
Aber seit Beginn der menschlichen Entwicklung waren Ernährung und Bewegung untrennbar miteinander verbunden: nur wer jagte und sammelte, hatte auch zu essen!
Diese Jäger und Sammler hatten noch kräftige Muskeln, starke stabile Knochen, einen schlankeren Körper, gesunde Zähne und ein gutes Herz-Kreislaufsystem. Zivilisationskrankheiten waren unbekannt und traten erstmals auf mit Beginn des Ackerbaus vor ca. 10.000 Jahren.
Mit können Sie Ihr persönliches Bewegungsverhalten analysieren. Und gemeinsam erarbeiten wir einen Plan, wie Sie - ohne allzu großen Zeitaufwand - wieder mehr Bewegung in Ihren Alltag integrieren.
Denn jede "artgerechte" Ernährung setzt auch "artgerechte" Bewegung voraus! Dieser Tatsache tragen wir mit dem Tierschutzgesetz Rechnung, aber wo bleibt der "Menschenschutz"?
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